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Offizielle Wahlempfehlung des VLSS: Tarzis Jung

Der VLSS steigt mit Tarzis Jung, Chefarzt am Stadtspital Waid, ins Rennen um einen Sitz im Zentralvorstand der FMH. Jung ist führungserfahren, blickt auf eine lange standespolitische Karriere zurück und ist gut vernetzt. Mit ihm hätte die Spitalärzteschaft eine starke Stimme im ZV.

Herr Jung, mit welchen drei Wörtern würden Sie sich beschreiben?

Ich bin ziel- und sachorientiert – und wenn mich ein Thema interessiert auch sehr engagiert.

Sie stellen sich zur Wahl in den Zentralvorstand der FMH. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Ich habe mich auf Anfrage des VLSS beworben, weil mich das Amt fasziniert und ich davon ausgehe, dass ich konstruktive Beiträge in die Vorstandsarbeit einbringen kann. Seit 2003 habe ich regelmässig in standespolitischen Organisationen mitgewirkt und es bereitet mir grosse Freude, mit unterschiedlichen Stakeholdern eine Lösung zu erarbeiten. Es ist wichtig, dass im Zentralvorstand der FMH ein Spitalarzt mit viel Erfahrung vertreten ist, der das Departement Stationäre Versorgung und Tarife betreuen kann.

Welche standespolitischen Erfahrungen bringen Sie mit?

Ich sass bis 2018 im Vorstand der FMCH, war Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Radiologie (SGR/SSR) und präsidierte die Gesellschaft von 2014 bis 2016. Als Tarifdelegierter der SGR/SSR half ich seit 2003 mit, die ambulanten und stationären Tarife weiterzuentwickeln – insbesondere auch die Fallpauschalen SwissDRG.

Welchen Bezug haben Sie zur Spitalärzteschaft?

Seit 27 Jahren bin ich Chefarzt, zuerst in Visp und seit 23 Jahren am Stadtspital Waid in Zürich tätig. Mit gutem Gewissen kann ich behaupten, die Entwicklung der Spitallandschaft in der Schweiz hautnah miterlebt zu haben – organisatorisch, ökonomisch, ethisch und personell. Eine grosse Aufgabe der nächsten Jahre wird es sein – trotz Kostendruck und Regulierung – unserem ärztlichen Nachwuchs ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten. Nur so lässt sich auch künftig eine qualitativ hochstehende medizinische Versorgung gewährleisten.

Wie würde der VLSS von Ihrer Wahl in den Zentralvorstand FMH profitieren?

Der VLSS hat Aufgaben, die er alleine nicht lösen kann. Dafür braucht er eine starke Stimme in der FMH. Die künftige Spitallandschaft wird von H+, der Politik, den kantonalen Ärztegesellschaften und den Fachgesellschaften gemeinsam erarbeitet. Für den VLSS ist es wichtig, jemanden zu haben, der in möglichst vielen wichtigen Gremien Einsitz nimmt und dort die Interessen der Spitalärzteschaft vertritt. Ich sehe mich als Brückenbauer, der die Bedürfnisse des VLSS auch ausserhalb der Organisation einbringen kann.

 

Kurzbiografie

Tarzis Jung ist seit 1997 Chefarzt am Institut für Radiologie und Nuklearmedizin am Stadtspital Waid in Zürich. Er hat an der Universität Bern einen Master of Health Administration (MHA) erworben. Jung ist verheiratet, hat drei Kinder und während Jahren dutzende Pflegekinder. Er wohnt in Meilen im Kanton Zürich.

 

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